Bevor wir zu den eigentlichen Hauptakteuren unserer Homepage kommen, möchten wir Ihnen das Fleckchen Erde vorstellen, auf dem wir und die Collies of Bellissquare ihr Zuhause gefunden haben. Die ersten Collies wurden zu unseren Begleitern, da wohnten wir noch im niedersächsischen Osnabrück. Dort wurde auch unser A-Wurf geboren. Im Herbst 1997 packten wir dann alles Wichtige zusammen und zogen mit Ria-Blue, Francine und der noch blutjungen Abigail ein paar Kilometer weiter in unser neugebautes Fachwerkhäuschen im Ortsteil Gaste von Hasbergen.

 


Unser Fachwerkhäuschen in Hasbergen-Gaste: Hier können sich unsere Collies ganz nach Lust und Laune frei auf dem gesamten Grundstück bewegen - auf Zwingerhaltung haben wir bewußt verzichtet.

Am Hauseingang weist ein Collierelief darauf hin, wessen Territorium hier beginnt. Und damit es bei uns auch botanisch stilecht zugeht, öffnen im Sommer u.a. ein paar Gentle-Shepherd-Lilien ihre schönen Blüten.


 

Was ist an all' dem nun so bemerkenswert? Nichts, aber auch rein gar nichts. Tausende von Menschen ziehen in ihrem Leben um und in Hasbergen steppt nun auch nicht gerade der Bär. Es ist eher ein beschauliches Örtchen im Osnabrücker Landkreis, welches mit seinen Gemeindegrenzen an das nordrheinwestfälische Tecklenburger Land stößt. Zu Zeiten, als noch die streitbaren Ritter und Kurfürsten des Osnabrücker und Tecklenburger Landes das Leben der in Hasbergen ansässigen Bauern und Landleute bestimmten, ist es daher mit der ach so romantisierten ländlichen Idylle wohl auch nicht weit her gewesen. Sowohl der Ortsteil Gaste wie auch der Ortsteil Ohrbeck waren bis ins letzte Jahrhundert vollkommen selbständige Bauernschaften. Erst 1971 wurden sie in die Gemeinde Hasbergen eingegliedert.

 


Nicht weit entfernt von uns, schlängelt sich der Goldbach durch die Wiesen und Felder. Und auch das kleine Mischwaldgebiet um den Heidesee gehört zu unseren täglichen Ausflügen in die Natur.

Der Goldbach in Blickrichtung Osnabrück-Atter. Und ein zweiter (schon etwas versteckt liegender) See, der schlichtweg ohne Namen auskommt, dafür aber ein nicht zu verachtendes Biotop ausgebildet hat.


 

Gaste - und speziell das Fleckchen, auf dem wir uns angesiedelt haben - hat jedoch eine schaurig düstere Begebenheit zu bewältigen. Haben wir Ihre Aufmerksamkeit nun geweckt? Jaaa, wir können auch anders, wenn Sie uns einzuschlafen drohen! Jetzt nähern wir uns nämlich dem Part, der erklärt, was es mit dem Begriff Knochenort auf sich hat. Wir schreiben das Jahr 1633. Ein Zug von Kaufleuten durchquert unser Gebiet und wird hinterrücks überfallen. Vor keiner Schandtat haltmachend, werden alle Kaufleute ermordet und ihre Leichen einfach liegen gelassen. Und da die Körper anschließend von wilden Tieren aufgefressen werden, bleiben nur noch die Knochen übrig. Seit diesen Tagen spricht man hier vom Knochenort. Uns stellt sich da natürlich die Frage: Konnten wir denn keinen weniger schicksalsträchtigen bzw. namhaften Platz für unsere kleine Hundezuchtstätte finden? Oder gilt doch das geflügelte Wort "nomen est omen"?!